Sonnencreme für den Körper: der richtige Schutz für jede Situation
Eine Sonnencreme schützt die Haut vor UVB-Strahlen, die den Sonnenbrand auslösen, und vor UVA-Strahlen, die tiefer eindringen und die Hautalterung beschleunigen. Achte deshalb immer auf einen Breitbandschutz, erkennbar am UVA-Zeichen im Kreis auf der Verpackung.
Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige?
- LSF 30: für den Alltag und bei mittlerer Sonnenintensität
- LSF 50: für helle Haut, Berge, Wasser und den Sommerurlaub
- Kinderhaut und Narben: immer hoher bis sehr hoher Schutz
- Nach kosmetischen Behandlungen: ebenfalls hoher Schutz, die Haut ist empfindlicher
Mineralisch oder chemisch?
Beide Filtertypen schützen zuverlässig, sie arbeiten nur unterschiedlich:
- Mineralische Sonnencreme: legt sich als Schicht auf die Haut und wirkt sofort, kann leicht weißeln
- Chemische Filter: ziehen ein, wandeln UV-Strahlung um und hinterlassen kaum sichtbaren Film
- Kombinationen: viele Produkte nutzen beide Systeme
Richtig auftragen
- Für einen erwachsenen Körper sind etwa drei Esslöffel Produkt nötig
- Vor dem Anziehen auftragen, so bleiben keine Stellen frei
- Sprays gleichmäßig verteilen und anschließend verstreichen
- Angebrochene Produkte in der Regel innerhalb einer Saison aufbrauchen
Häufige Fragen
Brauche ich Sonnencreme auch bei Bewölkung?
Ja, denn ein großer Teil der UV-Strahlung dringt durch Wolken. Besonders wichtig ist der Schutz außerdem:
- am Wasser und im Schnee, dort wird die Strahlung reflektiert
- in den Bergen, die Intensität steigt mit der Höhe
- bei längeren Autofahrten, Fensterglas filtert UVA nur teilweise