Handseife: gründlich reinigen, ohne die Haut auszutrocknen
Wer sich mehrmals täglich die Hände wäscht, merkt schnell, wie viel die Wahl der Handseife ausmacht. Stark entfettende Produkte hinterlassen ein raues Gefühl, milde Formulierungen mit rückfettenden Zusätzen dagegen nicht. Am Waschbecken lohnt sich deshalb der Blick auf pH-Wert und Pflegestoffe.
Flüssigseife oder feste Seife?
- Flüssigseife: hygienisch dosierbar, meist pH-hautneutral eingestellt
- Feste Seife: kommt ohne Kunststoffflasche aus und hält lange
- Nachfüllpack: spart Verpackung und ist pro Milliliter günstiger
- Schaumseife: ergiebig, weil bereits aufgeschäumt dosiert wird
Worauf Du bei der Auswahl achten solltest
- Rückfettende Zusätze wie Glycerin oder Pflanzenöle
- Ein pH-Wert, der sich am Schutzmantel der Haut orientiert
- Dezente oder keine Duftstoffe bei empfindlicher Haut
- Eine Pumpe, die sich gut dosieren lässt
Häufige Fragen zur Handseife
Wie wäscht man Hände richtig?
Die Reihenfolge ist wichtiger als die Wassertemperatur:
- Anfeuchten: mit lauwarmem Wasser
- Einseifen: zwanzig bis dreißig Sekunden, auch zwischen den Fingern und an den Nägeln
- Abspülen: gründlich, Seifenreste trocknen aus
- Abtrocknen: sorgfältig, danach Handcreme auftragen
Ist heißes Wasser hygienischer?
Nein. Die Temperatur, die für eine bessere Reinigung nötig wäre, wäre für die Haut viel zu heiß. Entscheidend sind die Dauer und das gründliche Verteilen der Handseife.