Weihnachten international: Die schönsten Weihnachtsbräuche aus aller Welt

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estimmt haben Du und Deine Familie ganz persönliche Traditionen während der Weihnachtsfeiertage. Feste Rituale, die Weihnachten zu etwas ganz Besonderem machen. Doch wie feiert man die schönste Zeit des Jahres in anderen Ländern? Wir haben für Dich die schönsten Weihnachtsbräuche aus aller Welt ausfindig gemacht!

 

Weihnachten auf den Philippinen: Giant Lantern Festival

Wie schön ist es, wenn eine Stadt den Titel „Weihnachtshauptstadt“ trägt? Wo dieser wundervolle Ort liegt und warum er so heißt? In diesem Fall reisen wir imaginär auf die Philippinen. In der Stadt San Fernando findet einmal im Jahr am Samstag vor Weihnachten das sogenannte Giant Lantern Festival statt. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb, an dem mehrere philippinische Dörfer, auch Barangays genannt, teilnehmen und kunstvolle Laternen präsentieren. Gewinner ist natürlich die schönste und prunkvollste Laterne. Diese erreichen mittlerweile Durchmesser von über sechs Meter und werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Symbolisch steht das Festival für Hoffnung, Licht und die Gemeinschaft der Barangays.

 

Weihnachten auf Island: Jólasveinar

Wer sagt, dass es nur einen Weihnachtsmann gibt? In Island sind es ganze 13 ruppige und freche Kerle, Jólasveinar genannt, die ab dem 12. Dezember aus den Bergen zu den Menschen hinabsteigen. Sie tragen Namen wie Türenknaller, Suppenschlürfer oder Kerzenschnorrer. An jedem Tag kommt ein anderer, bis am Heiligabend alle zusammen sind. Danach verschwinden sie wieder einzeln, bis am 06. Januar alle wieder zurück in die Berge gekehrt sind. Ursprünglich waren diese Gesellen weniger freundlich: Sie kamen zu den Menschen, um zu stehlen. Heute stellen die isländischen Kinder während der 13 Tage der Ankunft der Jólasveinar ihre Schuhe auf die Fensterbank, damit sie ihnen kleine Geschenke dalassen.

 

Weihnachten in England: Christmas Eve

Etwas, was die Engländer richtig gut können, ist bunt, glitzernd und stimmungsvoll Weihnachten feiern. Der 24. Dezember ist für die Briten der Tag, an dem das Zuhause geschmückt und das Essen für den nächsten Tag vorbereitet wird. Christmas Eve ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, in welcher der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Die Kinder hängen vor dem Zubettgehen Strümpfe an den Kamin, die dann mit den Gaben vom Weihnachtsmann bestückt werden. Am nächsten Tag, dem Christmas Day, findet nach dem Aufstehen die Bescherung statt. Es wird traditionell lange gefrühstückt, die Messe besucht und anschließend bunt, fröhlich und ausgelassen geschmaust – meist Gans oder Truthahn. Der folgende 26. Dezember ist der Boxing Day, an dem Freunde, Briefträger, Mitarbeiter der Müllabfuhr, Angestellte oder bedürftige Menschen mit kleinen Präsenten beschenkt werden.

 

 

Viele verschieden verpackte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

 

Weihnachten in Österreich & Bayern: Krampusse

Furchteinflößende Gestalten, die Dir während der Adventszeit in Bayern, Österreich und im östlichen Alpenraum begegnen können, nennen sich Krampusse. Was schon im Wortlaut unangenehm klingt, ist auch in der Realität eine gruselige Angelegenheit. Der Krampus ist die dämonische Begleitung des heiligen Nikolaus. Während Nikolaus die guten Kinder mit Geschenken belohnt, ist der Krampus eine unheimliche Gestalt, welche die Unartigen bestraft. In den genannten Gebieten gibt es heutzutage das sogenannte Krampuslaufen. Menschen verkleiden sich am 05. oder 06. Dezember in teuflischen Krampuskostümen und ziehen mit viel Getöse durch die Straßen, um Leute zu erschrecken. Hier gibt es je nach Ort regionale Brauchtumsunterschiede, die sehr vielfältig sind. Eines haben sie aber gemeinsam: den hohen Gruselfaktor!

 

Weihnachten in Russland: Väterchen Frost und Schneeflöckchen

Ein ganz bezauberndes Pendant zum Weihnachtsmann ist in Russland zu finden: Väterchen Frost nennt sich hier der alte Mann mit Rauschebart. Er trägt ein Zepter bei sich, welches alles zu Eis gefrieren lassen kann und beim Verteilen der Geschenke hilft ihm seine Enkelin Schneeflöckchen. Übrigens: Der Heiligabend ist bei den russisch-orthodoxen Christen am 06. Januar. Das eigentliche Weihnachtsfest ist dementsprechend der 07. Januar. Außerdem werden in Russland erst an Silvester, also dem 31. Dezember, der Weihnachtsbaum aufgestellt und Geschenke ausgetauscht. Väterchen Frost und Schneeflöckchen müssen also in der Neujahrsnacht arbeiten!

 

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