Superfoods aus der Heimat – Diese Gesundmacher wachsen bei uns

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lein aber Oho! Superfoods sind schon seit längerem in aller Munde. Sie versprechen Gesundheit, Wohlbefinden und schöne Haut. Doch viele dieser Lebensmittel haben meist eine lange Reise hinter sich. Warum Beeren & Samen aus Lateinamerika importieren, wenn die heimische Natur ebenso wirksame Superfoods bereithält? Wir haben für Dich einige regionale Alternativen zu den klassischen Superfoods gesammelt.

 

Was sind eigentlich Superfoods?

Superfoods sind Lebensmittel, die besonders viele gesunde Nährstoffe enthalten. Das können Mineralien, Vitamine, Antioxidantien und gesunde ungesättigte Fettsäuren sein. Viele der Superfoods können mehr als einfach nur vitaminreich sein – sie bündeln allerlei gesunde Komponenten und sind so meist schon in geringen Mengen sehr gesundheitsfördernd.

Superfoods tragen nicht ohne Grund diesen Namen. Sie stärken unser Wohlbefinden und sollten in Deine Ernährung integriert werden. Sie eignen sich beispielsweise besonders gut als Snack im Büro oder fürs Frühstück. Viele der Superfoods sind gut für die Hautzellen, sie kurbeln die Regeneration an und sorgen so für glatte und reine Haut.

 

Heimische Superfoods, die allemal mithalten können

 

Leinsamen

Leinsamen sind weit verbreitet und stammen von der Heilpflanze ‚Lein‘. Das Gewächs ist weltweit auffindbar und versteckt die berühmten braunen Samen in der rundlichen Blüte. Und sie haben es in sich. Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure, sind nur einige der wertvollen Nährstoffe, welche die kleinen, unscheinbaren Körner verbergen. Mit dieser geballten Nährstoff-Power können Leinsamen auch gut mit den Chia-Samen mithalten, die zu den klassischen und weit verbreiteten Superfoods zählen und unter anderem in Südamerika und Australien angebaut werden.

 

Blaubeere

Im Supermarkt lächeln uns die kleinen runden Beeren immer an: Blaubeeren. Sie sind nicht nur perfekt zum Snacken geeignet und schön anzusehen, sondern haben echt Power. Anthocytane hemmen die freien Radikale, die unter anderem für vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Zudem unterstützt die kleine Beere die Verdauung. Damit ist sie der Trend-Beere ‚Açaí‘ aus Südamerika sehr ähnlich, mit dem kleinen Unterschied, dass die Blaubeere in unseren Gärten wächst.

 

Die Blaubeere ist ein wahres heimisches Superfood, erfahre hier mehr.

 

Grünkohl

Grünkohl klingt so unscheinbar und gleichzeitig gesund – und das ist er auch. Das grüne Gewächs enthält sehr viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Betacarotin. Ebenso zählen Vitamin C und zahlreiche Mineralstoffe zu den Top-Inhaltsstoffen, die das gesunde Gemüse zu einem wahren Superfood machen.

 

Buchweizen

Eine Alternative zu Weizen ist bei uns eher schwer zu finden. Quinoa ist bislang Superfood Nummer eins, wenn es darum geht, Nudeln und generell Weizenprodukte zu ersetzen. Doch Buchweizen kann mehr als man womöglich zu Beginn denkt und hat recht wenig mit unserem Weizen zu tun. Frei von Gluten und Lektinen, dabei handelt es sich um Proteine, die Durchblutungsstörungen und Entzündungen fördern können, kann der Buchweizen in Gebäck und im Müsli verarbeitet werden. Dementsprechend ist er eine gesunde Alternative zum weit verbreiteten Weizen. Er sorgt für die Senkung des Blutzuckerspiegels und ist ein guter Eiweißlieferant.

 

Walnuss

Dass Nüsse gesund sind, steht außer Frage. Sie enthalten viele Fette und sind kleine Kalorienbomben, aber es handelt sich dabei um gesunde Fette und wahre Mineralstofflieferanten für den Körper. Die Walnuss ist unter all den Nüssen etwas Besonderes, denn sie enthält einen beachtlich hohen Anteil der Omega-3-Fettsäure. Weitere ungesättigte Fettsäuren sowie Antioxidantien rechtfertigen die Walnuss in der Liste der heimischen Superfoods.

 

Schwarze Johannisbeere

Eine weitere Trend-Beere unter den Superfoods ist die Goji Beere. Sie stammt aus China und hat es wirklich in sich. Die Beere stärkt das Immunsystem und fördert mit ihren hoch dosierten, wertvollen Wirkstoffen die Gesundheit. Doch warum eine Beere aus China importieren, wenn man etwas Vergleichbares im Garten finden kann? Die Rede ist von der schwarzen Johannisbeere. Schnell vom Strauch genascht, bewirkt die kleine schwarze Beere sehr viel Gutes in unserem Organismus. Reich an Anthocyanen, Vitamin C sowie Proteinen und Mineralstoffen, versüßt der säuerliche Geschmack Marmeladen, Kuchen oder wird pur in Säften genossen.

 

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