Leichter durchs Leben dank Meditation

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A

tmen, an nichts denken und dann noch spirituelle Erleuchtung finden? Wenn man sich par Definition mit Meditation beschäftigt, findet man viele Anleitungen und Methoden für das geistige Training. Das Wichtigste dabei: seine eigene Meditationstechnik finden und sich nicht beeinflussen lassen. Was Meditation ist und wie Du damit anfangen kannst, liest Du hier!

 

Gibt man „Meditation“ in einer Suchmaschine ein, spuckt diese Dir circa 245.000.000 Ergebnisse aus (Stand 09.08.2018). In jeder Stadt gibt es etliche Meditationskurse, Celebrities loben die Veränderungen, die ihr Leben bereichert haben und im App Store kursieren tausende Meditations-Apps. Meditation ist ein Thema, das gemeinsam mit dem Achtsamkeits- und Bewusstseinstrend, fest in unserer Gesellschaft angekommen ist. Zeit, sich dem Thema genauer zu widmen.

 

Meditation – was ist das eigentlich?

Meditation ist eine Übung, die Konzentration, Achtsamkeit und Bewusstsein stärken soll. Sie hat ihren Ursprung in der Religion. Sowohl Buddhismus und Hinduismus enthalten meditative Praxen ebenso wie jüdische, christliche und islamische Strömungen. Vor allem die Entwicklung des indischen Yogas in der westlichen Welt hat die Meditation geprägt. Heutzutage sieht man sie jedoch oft unabhängig von spirituellen Aspekten. Meditation ist mittlerweile vielmehr eine Methode, um psychologische Blockaden und Stress abzubauen – oder um sich selbst besser kennenzulernen und achtsam durchs Leben zu gehen.

Hinter verschiedenen Meditationen können unterschiedliche Ziele stehen. Bewusstseinsschärfung, Konzentration, Ruhe und Gelassenheit sind nur einige Intentionen, warum Menschen meditieren. Auch spirituelle Erleuchtung oder die Klärung des Geistes durch gedankliche Leere sind beliebte Bestrebungen.

Grundsätzlich gibt es zwei grobe Kategorisierungen von Meditation:

  • Die passive Meditation: im Stillen sitzend
  • Die aktive Meditation: in körperlicher Bewegung

An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass Meditation für jeden individuell etwas anderes bedeuten kann und es sehr viele verschiedene Arten der Meditation gibt.

 

Was sind die Vorteile von Meditation?

Viele Menschen schwören auf Meditation und berichten von lebensverändernden Konsequenzen. Meditation kann

  • … die Konzentrationsfähigkeit verbessern
  • … für Ausgeglichenheit sorgen
  • … den Schlaf verbessern
  • … eine achtsame Lebensweise fördern
  • … Ruhe in unser Gedankenchaos bringen
  • … dafür sorgen, dass man sich selbst und seinen Körper besser kennen lernt
  • … Verspannungen lösen
  • … Stress mindern
  • … Kreativität fördern
  • … reflektiertes Handeln und Empathie verbessern

Zusammengefasst gesagt: Meditation stärkt Körper- und Selbstbewusstsein und reguliert Emotionen und Aufmerksamkeit. Bewiesen ist: Wer regelmäßig meditiert, erlebt positive Effekte auf Körper und Geist.

 

Meditation: Vor einer Blätterwand hängt der Neonröhren-Schriftzug "breathe"

 

Wie starte ich am besten mit Meditation?

Die wohl wichtigste Regel beim Thema Meditation ist, dass es keine Regeln gibt. Es gibt ein paar Dinge, die Du beachten kannst und die Dir Hilfestellung leisten können. Ob Du nun im Gehen meditierst, im Stillen sitzend, während Du Yoga machst oder kreativ arbeitest – es bedarf einiger Zeit und Training, bis Du Deine Form der Meditation gefunden hast. Und wer weiß? Vielleicht entdeckst Du eine ganz neue und eigene Form der Mediation, nur für Dich.

Wenn Du keinen professionellen Meditationskurs besuchen möchtest, kannst Du ganz einfach für Dich selbst versuchen, Meditation in Deinen Alltag zu integrieren:

1. Suche Dir einen stillen Ort bei Dir zu Hause oder in der Natur. Schalte Dein Handy aus und achte darauf, dass Du nicht gestört wirst.

2. Setze Dich in eine aufrechte, bequeme Sitzposition. Du musst nicht wie das Klischeebild der durchtrainierten Frau im Yoga-Outfit und Lotussitz dasitzen. Schaue einfach, was für Dich bequem ist. Vielleicht sitzt Du auf einem Stuhl, lehnst Dich an eine Wand oder setzt Dich auf ein Kissen.

3. Jetzt kannst Du versuchen, erst einmal 10 Minuten still dazusitzen. Wenn Du tiefer in Deine Meditation gehst, versuche nach und nach Deine Gedanken zu leeren, Dich auf Deinen Atem zu konzentrieren und an nichts zu denken. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Wenn Dich Deine Gedanken ablenken, lass es zu und kehre zurück zu Deiner Atmung.

4. Wenn das nichts für Dich ist, kannst Du einen Bodyscan durchführen. Das heißt, in Gedanken jedes Körperteil einzeln bewusst wahrnehmen. Dies kannst Du auch im Liegen durchführen.

5. Eine weitere Methode ist es, sich auf ein persönliches Mantra zu konzentrieren und sich dieses mehrmals hintereinander in Gedanken aufzusagen. Das kann eine Intention sein wie zum Beispiel „Ich lasse los“.

6. Vielleicht ist Bewegung das Richtige für Dich? Suche Dir eine Spazierroute und konzentriere Dich auf jeden Schritt, den Du gehst. Yoga und Tai-Chi können ebenfalls einen meditativen Zustand hervorrufen.

7. Zeichnen, nähen, Handarbeit – meditative Zustände und Entspannung kann man auch in seiner Lieblingsbeschäftigung finden.

8. Nimm Dir nicht zu viel vor! Wenn Du Dir in den ersten Tagen nur 5 Minuten für Deine Meditation nimmst, ist es völlig in Ordnung. Nach und nach kannst Du Dich in der Zeit steigern, wenn Du möchtest. Versuche Deinen gedanklichen Fokus ins Hier und Jetzt zu bringen und ganz bei Dir zu bleiben.

9. Geführte Meditationen in Apps oder auf YouTube sowie leise Entspannungsmusik können den Einstieg leichter machen.

 

Egal, aus welchen Beweggründen Du damit beginnen möchtest – Meditieren ist eine wunderbare Art und Weise, Zeit für sich und Ruhe in unserer hektischen Welt zu finden. Weitere Tipps zur Entschleunigung im Alltag findest Du hier:

Entschleunigung – die Kunst stressfrei durch den Alltag zu gehen

 

 

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