Wanderlust – Erholung, Abenteuer und verschiedenen Wandertypen

VON

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as Wandern ist nicht nur des Müllers Lust. Über Stock und Stein geht es auf schmalen Wegen durch schattige Wälder oder gar über abenteuerliche Klettersteige den Berg hinauf. Wenn Du noch einen kleinen Ansporn brauchst, um die Wanderschuhe einzupacken und Dich auf den Weg zu machen, erklären wir Dir, warum Wandern wirklich jedem guttut und welche verschiedenen Wandertypen es gibt.

 

Oben angekommen hast Du einen unglaublichen Ausblick über angrenzende Bergketten, weitreichende Täler und dazwischenliegende Seen. Ein Gefühl als würde Dir die Welt zu Füßen liegen. Auf der Spitze des Berges befindest Du Dich fernab von jeglichem Stau, Stress und Termindruck. Das ist der Zeitpunkt an dem Du merkst: Die Natur wirkt sich nicht nur positiv auf Deinen Körper, sondern auch auf Deinen Geist aus.

 

5 Gründe, warum Wandern Deinem Körper gut tut

  1. Wandern stärkt das Herz-Kreislauf-System.
  2. Es hilft beim Abnehmen. Mit einer Stunde Wandern verbrennst Du je nach Strecke und Geschwindigkeit circa 300 bis 600 Kalorien.
  3. Wandern ist das ideale Ganzkörpertraining. Durch die abwechslungsreiche Bewegung wird Deine komplette Muskulatur trainiert.
  4. Gehen und insbesondere Wandern fördert die Verdauung.
  5. Dein Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt. Das ist nicht nur förderlich für die Durchblutung, sondern auch für die Konzentration.

 

5 Gründe, warum Wandern auch Deiner Seele gut tut

  1. Stressabbau: Inmitten der Natur gibt es keine Stressfaktoren. Du kannst einfach mal zur Ruhe kommen und alles um Dich herum ausschalten.
  2. Meditation: Dank der Abgeschiedenheit ist es ein Leichtes Deine Gedanken zu ordnen und sich auf Dein Inneres zu konzentrieren.
  3. Erfolgserlebnis: Egal, wie lange Du brauchst, oben angekommen hast Du es geschafft! Du hast einen ganzen Berg bezwungen. Na wenn das kein Selbstbewusstsein gibt?
  4. Positive Gefühle: Wandern hilft dabei negative Gefühle abzubauen und sich rundum wohl zu fühlen.
  5. Work-Life-Balance: Als Fazit ist festzuhalten, dass Wandern Dich ins Gleichgewicht bringt und Du so auch seelischen Krankheiten, wie zum Beispiel Burnout, vorbeugen kannst.

 

 

Einer für Alle – Ein Sport für jeden Typ

Der gemütliche Wanderer

Die Natur auf sich wirken lassen, den Ausblick genießen und in einem gemächlichen Tempo den Berg hochspazieren. Die Touren des gemütlichen Wanderers dauern in der Regel etwas länger, denn er genießt den Tag in den Bergen und die Ruhe seiner Umgebung. Nicht selten wird er von anderen Wanderern überholt, das stört ihn aber nicht. Die Ruhe kann ihm keiner mehr nehmen.

 

Der Wow-Effekt-Wanderer

Das Wandern wirklich für jeden gut ist, zeigt der Wow-Effekt-Wanderer. Längst über das Rentenalter hinaus sorgt er für einen Wow-Effekt, wenn er Dich auf Deinem Weg nach oben abhängt. Während andere Exemplare in seinem Alter nichts anderes tun, als ihre Wohnung zu hüten, Katzen zu horten und Nachbarn zu beobachten, liegt ihm das Wandern im Blut. Es scheint fast, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan. Topfit, kerngesund und voller Lebensfreude begrüßt er Dich grinsend und zieht dann an Dir vorbei, während Du noch nach Luft hechelst.

 

Der Familien-Wanderer

Wurdest Du als Kind auch zum Wandern mit Deiner Familie gezwungen? Erinnerst Du Dich auch heute noch daran, wie schön es dann war, obwohl Du Dich zunächst gesträubt hast? Schließlich ist Wandern eine effektive Methode die Kinder draußen an der frischen Luft und fernab von jeglichen Medien mal so richtig schön auszupowern! Du kannst Dich zum Familien-Wanderer zählen, wenn Du es heute Deinen Eltern gleichtust und mit Deinen Kindern zahlreiche Wander-Ausflüge unternimmst.

 

Der Pseudo-Wanderer

Den Pseudo-Wanderer erkennst Du daran, dass er, statt mit Wanderschuhen, mit profillosen Turnschuhen oder Stiefeln in Wanderschuhoptik die Tour antritt. Mit ihm an Deiner Seite kannst Du Dich auf unzählige Pausen, um „die Natur zu begutachten“ und eine maximal einstündige Wanderung, einstellen. Unten wieder angekommen, schwelgt er stolz in Erinnerungen über den anstrengenden Tag. Dann lassen wir ihn mal träumen.

 

Der Instagram-Wanderer

#berge #wandernmachtglücklich #natureisbeauty. Der Instagram-Wanderer … Wir alle kennen ihn. Top aufgestylt erklimmt er mutig den Gipfel, um oben angekommen den Ausblick durch den Bildschirm seines Smartphones zu betrachten. Statt eines Wanderstocks begleitet ihn sein Selfie-Stick und statt eines rein praktischen Outfits, ist seine Marken-Kleidung top aufeinander abgestimmt. Der Rucksack ist gefüllt mit Wechseloutfits, ausreichender Proviant ist eher Mangelware und Pausen bedeuten Zeit für Foto-Shootings.

 

 

Der Abenteuer-Wanderer

Wandern kann gemütlich sein, Wandern kann aber auch abenteuerlich sein. Du kannst Dich zu den Abenteuer-Wanderern zählen, wenn Du gerne abseits der Wege gehst, eine Sonnenaufgangs-Tour zu Deinen Must-Dos zählst oder auch mal quer durch einen Fluss watest, um Dein Ziel zu erreichen. Das Motto des Abenteuer-Wanderers lautet: Egal was, wie hoch und wo – Hauptsache Action.

 

Der Sport-Wanderer

Sport-Wanderer sehen im Wandern weniger den Sinn der Entspannung, sondern vielmehr den sportlichen Aspekt. Mit rekordverdächtigem Tempo schreiten sie voran und erklimmen den Gipfel innerhalb weniger Stunden. Sport-Wanderer sind so gut wie jede Woche in den Bergen. Wo andere an ihre Grenzen stoßen, fangen sie gerade erst an warm zu werden. Sie tun daher gut daran, keinen gemütlichen Wanderer oder Pseudowanderer als ihren Gefährten auszuwählen. Der Konflikt ist sonst vorprogrammiert.

 

Der Extrem-Wanderer

Eine Steigerung der Sport-Wanderer sind die Extrem-Wanderer. Extrem-Wanderer sind ausgestattet mit dem absoluten Profi-Equipment. Du weißt, dass Du einen Extrem-Wanderer gesichtet hast, wenn Du gemütlich den Berg hochspazierst und Dir plötzlich jemand – natürlich bereits auf dem Weg wieder bergab – entgegengejoggt kommt. Extrem Wandern ist aber nicht nur für Trail-Runner charakteristisch. Wandern im Winter bei meterhohem Schnee, Erklimmen von mehreren Bergengipfeln an einem Tag oder das Bewandern von unmöglichsten Touren sind für ihn alltäglich.

 

Der Hütten-Wanderer

Vom Hütten-Wanderer gibt es gleich zwei Typen. Den einen der den wunderschönen Ausblick schätzt, eigentlich zu faul zum Wandern, aber zu geizig für ein Lift-Ticket ist und den anderen, der unten losgegangen schon an nichts anderes mehr denken kann, als an das Bier und den Kaiserschmarrn oben. Okay, zugegeben, der zweite Hütten-Wanderer ist in uns allen irgendwo versteckt 😉 Denn nach Erreichen des Gipfels ist der Hunger fast so groß, wie der Berg selbst.

 

Und welcher Wanderer bist Du?

 

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