5 Tipps, wie Du Blasen an den Füßen vermeidest

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Es drückt. Es brennt. Es schmerzt. Eine Blase! Meist sind die Ursachen klar: Die Schuhe sind neu, Du bist viel gelaufen oder die Füße sind durch die Hitze angeschwollen. Wir haben für Dich die besten Tipps, was bei Blasen an den Füßen hilft – und vor allem, wie Du sie vermeiden kannst.

 

 

Wie eine Blase entsteht

Oft sind die neuen Schuhe „schuld“, besonders wenn es sich um Sport- oder Wanderschuhe handelt, die gleich beim ersten Mal stundenlang getragen werden. Oder die schicken Pumps, die eine halbe Nummer zu klein ausgefallen sind. Aber auch Feuchtigkeit und Hitze fördern die Blasenbildung. Die Füße schwellen bei warmen Temperaturen an, die Schuhe beginnen zu drücken. Meist passiert es an den Zehen oder an der Ferse: Eine Hautstelle fängt an zu scheuern. Der Vorgang wiederholt sich, bis sich der brennende Schmerz einer Blase einstellt. Was war passiert? Durch die anhaltende Reibung von Schuhen oder Socken löst sich die Oberhaut (Epidermis) von der Lederhaut (Dermis) ab. Unter der Haut bildet sich ein kleiner Hohlraum, in dem sich Gewebeflüssigkeit sammelt. Die Haut beginnt sich leicht nach vorn zu wölben und drückt auf die darunterliegenden Nervenenden, die den Schmerz auslösen. Was nun?

 

Was den Schmerz lindert

Wer eine Blase hat, möchte sie am liebsten so schnell wie möglich loswerden. Also aufstechen, damit sie in sich zusammenfällt? Keine gute Idee, denn wenn sie offen ist, können Keime eindringen und die Wunde infizieren. Besser ist es deshalb, ein gut haftendes Pflaster oder ein spezielles Blasenpflaster über die Blase zu kleben. Spezielle Blasenpflaster haben den Vorteil, dass sie durch ihre weiche Schutzschicht die Reibung abschirmen. Gleichzeitig fördert die Gelschicht die Wundheilung. So kann die Blase in Ruhe abheilen. Ist eine Blase bereits aufgegangen, sollte sie umgehend mit einem Wunddesinfektionsmittel behandelt und dann mit einem Pflaster abgedeckt werden. Wenn die Blase sehr groß ist, nicht von alleine heilt oder gelbliche Flüssigkeit austritt – ab zum Arzt und den Tetanus-Schutz überprüfen! Diabetiker sollten schon bei kleineren Blasen einen Arzt aufsuchen.

 

So kannst Du Blasen an den Füßen vermeiden: 5 Tipps

Einige von uns sind von Natur aus anfälliger für Blasen als andere. Gerade wer weiß, dass er zu Blasenbildung neigt, sollte vorbeugende Maßnahmen treffen und die Haut vor Reibung, Druck und Hitze schützen. Hier unsere besten Tipps für Dich:

Einlaufen: Schuhe vor dem ersten längeren Tragen einlaufen. Das ist vor allem bei Sport- und Wanderschuhen wichtig. Das gleiche gilt für die Pumps vor dem ersten großen Auftritt. Einfach die Schuhe mehrere Tage lang mindestens eine halbe Stunde tragen.

Schuhkauf: Schuhe nicht am Morgen, sondern am Abend kaufen. Da sind die Füße meist etwas größer. Keine Schuhe kaufen, die schon beim Anprobieren an Knöchel, Zehen oder Ferse drücken.

Beratung: Sich beim Kauf von Touren- oder Sportschuhen von Fachpersonal beraten lassen. Oft weichen die Modelle von der gewohnten Schuhgröße ab.

Socken: Socken nur aus atmungsaktiven Materialien wählen, welche Schweiß gut absorbieren, wie beispielsweise Baumwolle. Keine Socken oder Strümpfe tragen, die zu groß sind, um Reibung zu vermeiden. Beim Wandern lieber zwei dünne Paar Socken als ein dickes Paar tragen.

Blasenpflaster: Präventiv oder wenn Schuhe bekanntermaße drücken, können gefährdete Stellen am Fuß schon im Vorfeld mit schützenden Pflastern abgeklebt werden. Ideal sind Blasenpflaster und Geleinlagen, die einen aufpolsternden Effekt haben.

 

 

Unserer Tipps für schöne Füße

 

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