Mehr Wasser trinken: Wir haben verschiedene Methoden getestet

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Wasser trinken ist wichtig für unser Wohlbefinden, die Gesundheit und die Konzentration. Wer genügend trinkt, fühlt sich ausgeglichener und schöner. Und auch Deine Haut dankt es Dir. Doch fällt es Dir nicht auch manchmal schwer, genug zu trinken? Uns geht es ständig so. Aus diesem Grund haben wir über den Zeitraum von einer Woche verschiedene Methoden getestet, um mehr Wasser zu uns zu nehmen. Wir präsentieren Dir hier unsere Ergebnisse und persönlichen Einschätzungen zu den verschiedenen Methoden.

 

Lena: App „Wassertrink Aquarium“

Für unser Experiment habe ich die Basis-Version vom „Wassertrink-Aquarium“ gewählt. Eine witzige App, die mich per Push-Funktion regelmäßig daran erinnert, „eine Erfrischung“ zu mir zu nehmen und dabei mit smarten Funktionen überzeugt. Die spielerische Aufmachung in Form eines Aquariums ist niedlich und spornt an: Wenn ich Ziele erreicht habe, bekomme ich einen virtuellen Fisch oder Accessoires fürs Aquarium geschenkt, die sonst kostenpflichtig sind. Der Trinkrhythmus kann individuell bestimmt werden – man wird nicht unwillkürlich von Push-Nachrichten überrascht.

 

Pro:

  • Zeitraum, in dem man erinnert werden soll, kann individuell gewählt werden
  • Häufigkeit der Erinnerung kann individuell gewählt werden
  • Getrunkene Milliliter können vorgegeben oder individuell eingegeben werden
  • Wasseranteil bei anderen Getränken kann prozentual eingegeben werden
  • Tagebuch: Übersicht, wie viel man an einzelnen Tagen erreicht hat
  • Belohnungssystem & Spaßfaktor: Man bekommt Fische fürs Aquarium „geschenkt“, wenn man seine Ziele erreicht, die sonst kostenpflichtig sind

 

Contra:

  • Eingeblendete Werbung: Um Werbung zu entfernen, muss man zahlen
  • Berechnet individuellen Wasserbedarf nach Körpergewicht – welche Kriterien dafür genau ausschlaggebend sind, ist leider nicht transparent

 

Mein Fazit: Die App ist einfach und intuitiv zu bedienen. Der Aquarium-Look und die Animationen bieten zusätzlich einen kleinen Spaßfaktor und veranschaulichen den Tagesbedarf. Ich kann die App auf jeden Fall empfehlen, sie hat mir definitiv dabei geholfen, mehr zu trinken!

 

 

Nina: Strohhalm-Methode

Meine Methode war die Strohhalm-Methode. Ich habe eine Woche alles mittels eines Strohhalms getrunken. Vom morgentlichen Tee über Mineralwasser im Büro bis hin zu meinen Saftschorlen am Abend war der Strohhalm mein Begleiter. Um mir einen Überblick über die Trinkmenge zu verschaffen, habe ich meistens 0,5l Flaschen verwendet und sie am Ende des Tages gezählt.

 

Pro:

  • Es hat einen gewissen Fun-Factor, weil es eine witzige Abwechslung zum alltäglichen Glas oder zur Flasche
  • Man trinkt viel, ohne es bewusst zu merken, da man durch den Strohhalm nur kleine Schlucke nehmen kann
  • Der Lippenstift verwischt nicht/haftet nicht am Glas
  • Die Methode ist auch für unterwegs gut anwendbar

 

Contra:

  • Plastikverbrauch steigt – man sollte eher Pappstrohhalme verwenden oder festere Plastikstrohhalme nehmen, welche man in der Spülmaschine saubermachen kann

 

Mein Fazit: Zugegeben, anfangs war ich sehr skeptisch die vorgesehene, tägliche Menge an Flüssigkeit nicht einhalten zu können, doch für mich war die Strohhalm-Methode ein voller Erfolg. Ich habe trotz meiner Bedenken genug Flüssigkeit zu mir genommen und habe nebenbei noch von den Vorteilen profitiert. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass ich durch das viele Trinken kein „Mittagstief“ hatte. Ich habe mich den ganzen Tag über fit gefühlt. Vor allem im Büro oder abends zum Ausgehen kann der Strohhalm ein wahrer Freund für uns Frauen sein, da der Lippenstift durch diese Methode viel länger hält.

 

 

Julia: Glas-Methode

Ich habe die Methode „Glas“ getestet. Das hat ganz einfach mit einem normalen Trinkglas funktioniert. Dazu habe ich mir ein Glas zur Seite gestellt. Um den Überblick zu behalten, habe ich mir die entsprechende Wassermenge in Flaschen auf meinen Tisch gestellt und mir als Tagesziel gesetzt, diese leer zu bekommen.

 

Pro:

  • Keine lange Vorbereitung notwendig
  • Kostenlos
  • Während der Arbeit gut durchführbar

 

Contra:

  • Schwierig den Überblick zu behalten
  • Besonders an freien Tagen zu unstrukturiert
  • Man fällt schnell in alte Muster
  • Keine Verbesserung beobachtbar
  • Offene Fragen: Wieviel Wasserbedarf habe ich? Was zählt zu Getränken?

 

Mein Fazit: Die Methode ist unkompliziert und kostenlos durchzuführen. Im Büro ist sie geeignet, wenn vorab Flaschen als Tagesziel zur Seite gestellt werden. Außerhalb des Büros ist sie jedoch ungeeignet, da hier zu viele andere Einflüsse einwirken und die Methode nicht die notwendige Struktur vorgibt. Eine zusätzliche Erinnerung wäre wünschenswert, da sich so schnell wieder alte Gewohnheiten einstellen. Die Methode ist vor allem für sehr strukturierte Menschen geeignet, die sich selbst auch unterwegs ans Trinken erinnern können – für mich daher eher Daumen runter.

 

 

Clarissa: App „Trink!Wasser“

Viel trinken ist für mich sehr schwierig. Deswegen habe ich mich richtig darauf gefreut eine neue Methode zu testen, wie ich dieses Problem vielleicht ein Stück weit lösen kann. Ich habe eine App getestet, die mich daran erinnern soll, genügend Wasser über den Tag zu trinken. Ich musste zu Beginn mein Gewicht und mein Alter angeben und dann wurde mir ausgerechnet, wie viel Wasser ich pro Tag trinken soll – und dann ging es auch schon los. Gemessen wird in Gläsern, das heißt sobald ich ein Glas Wasser getrunken habe, habe ich das in die App eingetragen.

 

Pro:

  • Die App gibt einem ein Gefühl dafür, wie viel man tatsächlich pro Tag trinken sollte
  • Die App liefert mir viele anschauliche Statistiken über mein Trinkverhalten
  • Man kann selbst timen wie oft man erinnert werden will – ich hatte einmal pro Stunde eingestellt
  • Die App gibt auch interessante Tipps zum Wassertrinken

 

Contra:

  • Manche Funktionen sind nur in der Vollversion möglich, wie zum Beispiel Gläser nachtragen und Werbung abschalten
  • Man muss wirklich auf die App hören, es besteht also nach wie vor eine Hürde: auf die App hören und sofort zum Wasserglas greifen
  • Man braucht ein Glas, um die Menge richtig zu dosieren, um letztlich die Statistik nicht zu verfälschen – das ist gerade unterwegs ziemlich hinderlich

 

Mein Fazit: Eine App ist sicherlich eine coole, moderne und angenehme Methode mehr zu trinken, mich persönlich hat sie aber nicht überzeugt. Das liegt aber, wie ich denke, nicht an der App, sondern daran, dass ich die Erinnerungen einfach ignoriert habe. Zudem haben mich die Erinnerungen auf Dauer auch genervt, obwohl ich sie schon auf einstündig gestellt hatte. Leider habe ich durch die Nutzung der App nicht mehr als sonst getrunken. Sie gibt mir aber dennoch ein Gefühl dafür, wie viel ich trinken sollte und das motiviert mich dann doch auch über den Tag verteilt, bewusster zu trinken – auch ohne App.

 

 

Unser Experiment hat gezeigt, dass Wassertrinken auch stark vom Typ und den Situationen, in denen wir uns die meiste Zeit des Tages befinden, abhängt. Trotzdem können alle Methoden grundsätzlich dabei helfen, mehr zu trinken. Wir empfehlen Dir: Probiere es einfach aus! Es macht Spaß und kann Dir zu einem gesünderen Hautbild, mehr Konzentration und mehr Ausgeglichenheit verhelfen. Warum also einer App, der Strohhalm-Methode oder der Glas-Methode nicht eine Chance geben?

 

Viel Wasser trinken ist wichtig für gesunde Haut. Neben viel Flüssigkeit, kannst Du Deine Haut zusätzlich mit hochwertigen Pflegeprodukten verwöhnen.

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